Glossar

Die hier erklärten Begriffe sind mit den jeweiligen Quellen angegeben.

Borderline

Borderline-Persönlichkeitsstörung (abgekürzt BPS) oder emotional instabile Persönlichkeitsstörung ist die Bezeichnung für eine Persönlichkeitsstörung, die durch Impulsivität und Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen, Stimmung und Selbstbild gekennzeichnet ist.

Borderline: deutsch Grenzlinie, grenzwertig

Bei einer solchen Störung sind bestimmte Bereiche von Gefühlen, des Denkens und des Handelns beeinträchtigt, was sich durch negatives und teilweise paradox wirkendes Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen sowie im gestörten Verhältnis zu sich selbst äußert.

Quelle: wikipedia.de


Triggern

Etwas, das Borderline Patienten triggert, sind Bilder, Gedichte, Geschichten oder Personen (um nur ein Paar Beispiele zu nennen) die sie an ihre Vergangenheit und damit verbundene negative Erlebnisse erinnert. Dies können auch für gesunde Menschen völlig harmlose Dinge, wie der Geruch einer ihm bekannten Person sein.

Wenn ein Borderline Patient getriggert wird, kann dies zu einer plötzlichen Veränderung der Stimmung in depressive Episoden führen. Dies wiederrum führt zu Verletzungen und im schlimmsten Fall zu suizidalen Handlungen.

trigger: deutsch schalten, Auslöser

Quelle: "ich"

 

Dissoziation

Die Dissoziation äussert sich bei mir folgend. Ich trete aus jeglichem Kontakt mit meinen Mitmenschen heraus und schiebe mich in meine eigene Welt. Ich bekomme nicht mehr mit, was um mich herum geschieht. Ich reagiere nicht mehr. Ich bin dann gefangen in den Gedankenkreisläufen. Eine Dissoziation kann sehr gefährlich werden. So habe ich in einem der Zustände mich mal so stark stranguliert, dass ich ohnmächtig wurde und wenn ich nicht gefunden worden wäre, wäre ich nicht wieder aufgewacht. Ausgelöst wird sie zum Beispiel durch starke Anspannungen oder Erinnerungen an belastende Situationen aus der Vergangenheit.

Quelle: "ich"

 

Fixierung

In einer Fiexierung werden die Patienten an Beinen, Armen und Bauch mit Gurten an einem Bett festgebunden, damit sie sich oder andere nicht verletzen können.

 

Unterbringungsbeschluss

Mit dem Unterbringungsbeschluss dürfen Patienten gegen ihren Willen in einem psychiatrischen Krankenhaus behandlet werden. Sie dürfen auch gegen ihren Willen mit Medikamenten behandelt oder Fixiert werden. Die Vorraussetzungen für einen Beschluss sind, dass der Patient nicht freiwillg in der Psychiatrie bleiben will und er oder sie für sich oder andere eine Gefahr darstellt.


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